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Palliativnetz EN-Süd & Hattingen

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Definition von Palliative Care

 

«Palliative Care«, ist die Internationale Bezeichnung für eine umfassende, palliative (lindernde) Betreuung im Erleben von schwerer Krankheit und Leiden. Palliative Care ist ein Angebot, das sich an Menschen richtet, die unter einer schweren, fortschreitenden, unheilbaren oder chronischen Krankheit leiden. Diese umfassende und fürsorgliche Betreuung soll geschehen durch das rechtzeitige Vorbeugen und Lindern von Schmerzen und anderen belastenden krankheitsbedingten Beschwerden. Dazu gehört auch das frühzeitige und sorgfältige Wahrnehmen und Berücksichtigen der Kernbedürfnisse und Kernprobleme der Betroffenen wie auch deren Angehörigen im biologischen, seelisch-geistigen, sozialen und kulturellen Bereich.

 

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

 

 

Palliative Care ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit den Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen, und zwar durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, untadelige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art.

 

Palliative Care bejaht das Leben und lehnt Sterbehilfe in jeder Form ab.

 

Palliative Care ist ein im Gesetz verankertes Recht des Menschen auf eine umfassende Betreuung in der letzten Phase des Lebens bei speziellen Krankheitsbildern.

 

In der letzten Zeit sind flächendeckend in Westfalen-Lippe Palliativnetze gegründet worden, so auch im Ennepe-Ruhr-Kreis. Das Netzwerk des südlichen Ennepe-Ruhr-Kreises und Hattingen besteht aus vier speziell weitergebildeten Palliativmedizinern, anerkannten Palliative-Care Pflegediensten, Hospizeinrichtungen, Seelsorgern, Onkologen, Schmerztherapeuten, Physiotherapeuten, einer Apotheke, die spezielle Notfallmedikamente vorhält, Pflegeheimen und einer Psychoonkologin. Diese stellen die ganzheitliche Versorgung der Palliativpatienten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sicher.

 

Die Versorgung von Patienten mit einer schweren unheilbaren Erkrankung mit Schmerzmedikamenten ist in Deutschland leider nicht immer gewährleistet. Im europäischen Vergleich gibt es beim Verschreiben starker Schmerzmittel noch Nachholbedarf. Vielen Patienten könnten Schmerzen und andere Leiden erspart bleiben, würde frühzeitig ein Palliativmediziner eingeschaltet.

 

Jeder Haus- und Facharzt kann seine Patienten mit entsprechendem Krankheitsbild an den palliativmedizinischen Konsiliardienstes (PKD) überweisen.

Erstkontakt - Der Weg ins Netz

Palliativmedizinischer

Konsiliardienst Ennepe-Ruhr

 

Sekretariat: Hagener Str 91

58285 Gevelsberg

 

Telefon: 0 23 32 - 55 130 52

Fax: 0 23 32 - 55 130 50 sekretariat@palliativnetz-en.de

 

Hauskrankenpflege Gregor

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